DKV-Auswahl beginnt Vorbereitung im Schnee
Skiparadies mit der mehrfachen Olympiasiegerin Kathrin Wagner-Augustin (Potsdam), Weltmeisterin Tina Dietze (Leipzig) und weiteren Nachwuchsfahrerinnen das Damenteam des DKV. Für Hantl war die Umstellung auf die dünne Luft in 1856 Meter deshalb auch eine ganz neue Erfahrung: „Am Anfang war es doch ziemlich schwer zu atmen, aber nach vier, fünf Tagen war das dann auch kein Problem mehr.“ Ganz andere Probleme hatte Björn Goldschmidt in diesem Jahr. Ihm machte eine Patella Sehnenreizung zu schaffen. Doch wer den Olympiamedaillengewinner kennt, weiß, dass ihn so etwas nicht völlig lahm legt. Detlef Hofmann war über die Einstellung von Goldschmidt erfreut und hob hervor, dass er trotzdem fast jede Trainingseinheit durchziehen konnte. Bis zu 60 Kilometer laufen die Sportler am Tag, da ist es verständlich, dass sich Holtz im Vorfeld gerade auf die Abfahrten gefreut hat: „So anstrengend wie es ist, wenn ich meine 105 Kilo den Berg hochwuchte, so schön ist es dann auch wieder, wenn ich mit bis zu 60km/h, die Abfahrt auf den schmalen Latten runter düse. Das Trainingslager in St. Moritz bei dem Tabuev zum dritten Mal vom DKV eingeladen wurde, sieht er als große Hilfe für die Saison und hat sich deshalb auch sehr über die Einladung gefreut: „Klar ist es am Anfang sehr hart. Aber wenn dann die ersten Schmerzen und Muskelkater verfolgen sind, kann ich laufen bis zum Umfallen. Alles was ich hier an Ausdauer mitnehmen kann, wird mir hoffentlich auch im Boot später helfen.“ Anfang Februar geht es für die Rheinbrüder auf die nächsten Trainingslager. Während Verena Hantl und Stefan Holtz mit dem Nationalteam nach Florida reisen, geht Dimitri Tabeuv mit einer Auswahl an Baden-Württembergischen Sportlern nach Portugal zum Warmwassertrainingslager. Björn Goldschmidt muss im Februar mal wieder auf wärmere Gefilde verzichten. Er wird in Karlsruhe trainieren und sich seinem Universitätsprojekt widmen, um sein Maschinenbaustudium weiter voran zu treiben. Goldschmidt stößt dann im März in Sevilla wieder zur Nationalmannschaft.
Martina Amrein
|