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Vom 14.07. bis 15.07.2007 fand im
französischen Huninque (Hüningen) der diesjährige
Jugendwildwasserkurs "Kanu, Fun und Action" statt. Der Kurs war
aber nicht wirklich der Jugend vorbehalten. Es waren auch
etliche erwachsene Anfänger, so auch wir, dabei. Die Grundlagen
des Wildwasserfahrens sollten vermittelt werden, was auch mehr
oder weniger schnell gelang. Die meisten Anfängergruppen
tummelten sich im unteren Bereich des Kanals. Dort wurden
Seilfähren geübt und das Kehrwasser-Fahren einstudiert. Dadurch
bekamen die Teilnehmer erste Eindrücke über die Kraft des
Wassers und wie wichtig eine gute Technik ist, um ohne Kenterung
durch den Kanal zu kommen.
Ein Übungsleiter beschloss, seine
Anfängergruppe zu allererst den Kanal einmal ganz durchfahren zu
lassen. Bei den meisten – so auch bei mir - war dann schon nach
der Rutsche Schluss. Ich trieb im Wasser, Boot und Paddel waren
weit weg und die Strömung tat ihr übriges. Schließlich fand ich
mich im Mittelteil des Kanals wieder. Mit Hilfe des
Übungsleiters wurde das Boot eingefangen. Nach mühsamem
Rauswuchten des Bootes aus dem Wasser und anschließendem
Entleeren ging es dann weiter flussabwärts, wobei ich das
Kentern schon nach kurzer Strecke wieder unfreiwillig üben
durfte.
Der Respekt vor dem Wasser war dann
nach etlichen Kenterungen groß und die Bewunderung für die
Könner umso größer. Doch unsere Gruppe übte schließlich
Seilfähren und Kehrwasser-Fahren und so blieben erste
Erfolgserlebnisse auch nicht aus. Welche Hochgefühle sich dann
einstellten, als uns schließlich die Durchfahrt des oberen
Stückes ohne Kenterung gelang, lässt sich kaum beschreiben.
Erschöpft und tot müde war dann am Abend recht schnell Bettruhe
angesagt.
Mit müden Gliedern ging es dann am
nächsten Morgen vom Campingplatz Schwörstadt wieder nach
Hüningen auf den Kanal. An diesem Tag übte eine Gruppe, wie weit
man das Boot in einer Walze mit Hilfe der Paddelstütze ankanten
kann ohne zu kentern. Dabei standen der Übungsleiter und ein
Helfer direkt an der Walze und hielten das Boot fest. Die
Paddlerin wurde dann gekippt und musste versuchen, mithilfe der
Paddelstütze nicht zu kentern. Durch die vorangegangenen
Technikübungen gelang es manchem Anfänger am zweiten Tag
kenterfrei zu bleiben. Das war schon ein enormes
Erfolgserlebnis. So hatten am Ende des Kurses
schließlich alle das Gefühl, nicht |