Kanu-Wandern

 

Wanderfahrt des BKV in Kehl

 

Die letzte Verbandsfahrt vom 07. bis 09.09.07 wurde bei der Kehler Paddlergilde von Wolf Bresch organisiert. Da das Gelände der Paddlergilde für eine derartige Veranstaltung zu klein ist, wurde der Campingplatz in Kehl als Standort ausgewählt. Wie in der Ausschreibung angegeben, waren schon am Donnerstag ca. 15 Teilnehmer (Rentner) angereist. Bei bedecktem Himmel, aber ohne Regen, konnte sich jeder häuslich einrichten. Der Abend wurde in einer gemütlichen Runde im Lokal des Campingplatzes verbracht.

 

Am Freitag stand für die Vorgruppe die Fahrt auf der Petite Ill von Nordhouse bis Straßburg Jugendclub auf dem Plan. Die Fahrt zum Einsatzort durch Straßburg wurde dank Wolfs rückschauender Fahrweise ohne Probleme gemeistert. Am Beginn der Petite Ill stiftete ein Elsässer mit seiner Behauptung „der Fluss wäre nicht befahrbar.“ für Verwirrung. Aber Wolf lies sich nicht beirren, wir fuhren und konnten die Strecke ohne Komplikationen hinter uns bringen. Zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken. Am Freitagabend füllte sich der uns zugewiesene Campingplatzteil zusehend. Von der Möglichkeit, im Lokal auf dem Campingplatz zu Essen, wurde reger Gebrauch gemacht. Da das Wetter es gut mit uns meinte, wurde der Abend in den Vorzelten lang und so manche Flasche leer.

 

Am Samstagmorgen pünktlich um 9.00 Uhr begrüßte unser Wandwart Klaus Dähmlow die ca. 40 Teilnehmer, gab das Programm bekannt und bedankte sich bei Wolf für die Organisation. So würden Wanderfahrten des BKV Spaß machen. Entsprechend der Teilnehmerzahl wurden von Wolf zwei Fahrten ausgewählt. Für die Untere Ill, mit Wolf als Fahrtenleiter, entschieden sich 16 Teilnehmer. Für das Groschenwasser unter der Leitung von Günter trugen sich 22 Paddler in die Liste ein. Jede Gruppe löste das Verstellen der Autos selbstständig. Der Unteren Ill Gruppe stand eine Schleusung in den Rhein-Marne-Kanal bevor, die aber ohne Probleme vonstatten ging. Nach dem Umtragen in die Ill entschlossen sich alle die Rast in Wanzenau bei der Madam (Gasthaus Hirsch) durchzuführen. Die Enttäuschung war allen an zu sehen, Madam machte Ferien. Also trank jeder sein Mitgebrachtes. Über schwach fließendes bis stehendes Gewässer ging es dann zum DJK-Sasbach in Freistett. Dort angekommen erwartete uns schon die Groschenwassergruppe, deren Strecke kürzer war. Einen besonderen Dank an die Sasbacher, die uns mit Kaffee und Kuchen empfingen.  Der  Eine  oder  der Andere trank

 

 

 

 

auch das, was er in Wanzenau nicht bekommen hatte. Danach wurden die Boote verladen und es ging zurück zum Campingplatz. Einige Frauen wollten nach der Freitagtour am Samstag nicht schon wieder ins Boot steigen. Hierfür war von Wolfs Frau Helga eine Radtour vorgesehen. Diese führte über den Kehler Bauernmarkt, der neuen Rheinbrücke, den Gärten der Landesgartenschau und dem Rheindamm bis Goldscheuer zu Helgas Wohnzimmer mit Kaffee und Kuchen. Auch hier von allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Dass es am Abend dann spät wurde, hat in dem uns zugewiesenen Campingplatzbereich niemand als störend empfunden.

 

Am Sonntagmorgen während des Frühstückes füllte sich unser Bereich zusehens. Viele Paddler aus der Umgebung ließen es sich nicht nehmen, die Sonntagstour mit zu machen. Bei der morgendlichen Besprechung haben Klaus und Wolf dann auch festgelegt „das sind drei Gruppen“. Mit Poldi als Gruppenleiter machten sich 13 Paddler auf zum Groschenwasser, welches doch eine frühzeitige Heimreise versprach. Für den Krummen Rhein mit Wolf als Leiter entschieden sich 23 Paddler. Die dritte Gruppe hatte den Ottenheimer Mühlbach als Ziel erkoren. 12 Paddler gesellten sich dazu. Diese Gruppe wurde von dem Kehler Dreigestirn Hartmann, Baron und Schmitz geführt. Ein gemeinsamer Abschied war auf Grund der unterschiedlichen Paddelstrecken am Sonntagnachmittag dann nicht mehr möglich. Die Gruppe, die den Krummen Rhein befahren hatte, traf erst gegen 18,00 Uhr auf dem Campingplatz ein. Nach dem Abbau war es dann fast 20:30 Uhr bis der Letzte den Platz verlassen hatte. In diesem Zusammenhang möchten wir uns beim Platzwart für sein Entgegenkommen recht herzlich bedanken. Alles in allem eine gelungene Verbandfahrt, für dessen reibungslosen Ablauf Wolf einen sehr großen Anteil hatte. Herzlichen Dank! Hierbei sei für alle die sich im nachhinein über die Fahrten informieren wollen auf die Homepage von Wolf Bresch verwiesen. „www.kanu-wolf.de

 

Erwin Zoschke

 

 

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