Kanu-Rennsport

 

Neu-Rheinbruder Maximilian Hahl weckt Hoffnung

 

Bei der ersten Qualifikation für die Junioren-Nationalmannschaft überzeugte Maximilian Hahl mit dem vorläufigen dritten Platz. Wie in jedem Jahr beginnt die Qualifikation für die Junioren Europameisterschaft mit einem Athletiktest, bei dem Sprint- und Ausdauertests im Laufbereich, sowie Maximalkraft- und Kraftausdauertests absolviert werden müssen.

Der 16 Jährige Hahl wechselte bereits im Herbst vom KC Lampertheim zu den Rheinbrüdern und setzte nun bei seinem ersten Start für seinen neuen Verein schon ein Achtungszeichen.

Mit dem gebürtigen Heppenheimer stieß wieder eine echte Nachwuchshoffnung in das Team von Bundestrainer Detlef Hofmann. Der eine positive Zwischenbilanz zieht: „Max ist ein großes Talent und hat mit dem Ergebnis beim Athletiktest den ersten Grundstein für ein gutes Abschneiden bei der Europameisterschaft Qualifikation gelegt.“ Hofmann freut sich außerdem, dass der Umzug nach Karlsruhe und der Schulwechsel auf das Otto-Hahn-Gymnasium „bereits die ersten Früchte getragen haben“ und Hahl so die Trainingsumfänge auf Anhieb realisieren und umsetzen konnte.

Der Olympiasieger von 1996 ist sichtlich froh darüber, auch mal wieder männliche Talente in seinen Reihen zu haben und verweist zu Recht auch auf den guten achten Rang von Ausdauerspezialist Lukas Decker. „Die beiden verstehen sich gut und profitieren im Training voneinander. Auch Lukas hat mit seiner Platzierung eine gute Ausgangslage um weiter anzugreifen!“ so Hofmann.

In Guter Verfassung präsentierten sich einmal mehr die Karlsruher Mädels. Allen voran Junioren-Vizeweltmeisterin Isabel Friedt zeigte mit einer couragierten Leistung, dass mit ihr auch bei der Vergabe um die EM Tickets zu rechnen ist. Platz sieben in der Endabrechnung bedeutet für sie sogar eine Verbesserung um elf Plätze gegenüber dem letzten Jahr und eine hervorragende Ausgangsbasis für die ausstehenden spezifischen Tests.

Mit Platz zehn und fünfzehn, von den 39 besten deutschen Juniorinnen, konnten mit Larissa Grossmann und Sofia Loffl zwei weitere „Rheinschwestern“ die Tür zur Junioren-Nationalmannschaft offen halten. Beim nächsten Test im April, werden dann wieder alle auf ihrem gewohnten Element, dem Wasser, angreifen. Auf der Duisburger Wedau werden dann die Sprint- und Ausdauerfähigkeit im Boot „unter die Lupe“ genommen.

Den Abschluss der Qualifikation bildet am ersten Maiwochenende der zweite spezifische Test. Hier müssen die Talente dann ihr Können über die Wettkampfstrecken zeigen. Erst danach wird feststehen, ob auch 2010 wieder ein Nachwuchstalent der Rheinbruder auf internationale Medaillenjagd gehen darf.

 

Martina Amrein

17.03.2010

 

 

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