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Wahnsinns-Erfolg für Waldkircher Kanuslalom-Athleten
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Mit einem Doppelschlag ist den
Sportlern des KCE Waldkirch die Sensation gelungen. Johannes
Dinkelaker (K1 Jgd) und Fabian Schweikert (K1 Jun) wurden bei
den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren am
22./23.08.09 auf der Oker jeweils Deutsche-Vize-Meister ihrer
Altersklassen. Damit setzten sich beide gegen die starken Fahrer
des Junioren-Nationalmann-schaftsteams durch und beeindruckten
mit herausragenden Leistungen auf der Wildwasserstrecke im Harz.
Eine Woche vor Wettkampfbeginn reiste Landestrainer Frank
Schweikert mit seinen Sportlern zum Training an die
Wettkampfstrecke, um optimal vorbereitet zu sein.
Zur Streckenvorfahrt durfte vor
Wettkampfbeginn dann sogar Dennis Viesel (KCEW), der noch in der
Schülerklasse paddelt, an den Start. Er meisterte souverän den
für die Vorläufe ausgehängten Parcours aus 20 Toren. Den ersten
Start am Wettkampfsamstag für das Kanuslalomteam aus
Baden-Württemberg hatte Fabian Schweikert (KCEW), der als einer
der Favoriten angereist war. Souverän qualifizierte er sich im
Kajak-Einer der Junioren für das Halbfinale und zeigte damit der
Konkurrenz seine Titel-Ambitionen. Bei den Jugendfahrern
paddelte zuerst Lukas Lang vom KC Bietigheim. Er war mit
Verbandstrainerin Tine Richter (WSC Ketsch) einen Tag vor dem
Wettkampfbeginn angereist und hatte mit den
Wildwasserschwierigkeiten der Strecke zu kämpfen. Für seine
erste Deutsche Meisterschaft im starken Feld der Jugendfahrer
gelangen ihm zwei zufrieden stellende Läufe und er konnte sich
im Mittelfeld platzieren.
Lukas Bretzinger (KCEW) freute sich
nach einem verpatzten ersten Lauf über seine tolle Leistung im
zweiten Lauf und schaffte die Qualifikation für das Halbfinale.
Ähnlich erging es Sebastian Alt vom WSC Ketsch, der nach einem
ausgelassenen Tor im ersten Lauf einen hervorragenden zweiten
Lauf paddelte, damit das Halbfinale erreichte und mit seiner
guten Fahrzeit Hoffnungen auf die Finalteilnahme weckte. Der
B-Ranglisten Führende Johannes Dinkelaker (KCEW) erzielte die
Tagesbestzeit und machte damit ebenso wie sein Vereinskamerad
Fabian klar, wie sicher er die Konkurrenz beherrschte. Nur knapp
verpasste Clemens Goicoechea (WSCK) in seinem Canadier die
Qualifikation für das Halbfinale. Er behielt Ruhe im engen
Hexenritt, einer wuchtigen Passage der Wettkampfstrecke, zeigte
eine flüssige Fahrt und machte deutlich,
dass mit ihm im |



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nächsten Jahr zu rechnen ist. Am Sonntag wurden die Mannschaftsläufe
gestartet. Die Mannschaft aus Waldkirch in der Besetzung
Dinkelaker-Bretzinger-Schweikert zeigte eine klasse Leistung und reihte
sich auf Platz zehn ein im großen Feld der Teams aus Augsburg, Leipzig
und Bad Kreuznach. Nachdem die Strecke für das Halbfinale und
anschließende Finale umgehängt worden war, erhielt Clemens Goicoechea
(Ketsch) die Möglichkeit, im Canadier-Einer Mitglied des Teams der
Vorfahrer zu sein. Schon dabei sah man, dass die Strecke länger und
durch ein Aufwärtstor im wuchtigen Hexenritt schwieriger gehängt war als
zuvor.
Bei
den Junioren zeigte Fabian Schweikert aus Waldkirch in seinem
Halbfinallauf eine hervorragende Slalomakrobatik, fuhr die schnellste
Zeit aller Halbfinalteilnehmer und war damit eindeutig für das Finale
platziert. Für die Jugendfahrer Lukas Bretzinger (Waldkirch) und
Sebastian Alt (Ketsch) verliefen die jeweiligen Läufe nicht perfekt.
Beide zeigten Nerven und patzten in der schwierigen Passage im
Hexenritt, die Teilnahme am Finale war damit ausgeschlossen. Anders
Johannes Dinkelaker: wie auch schon in den Vorläufen siegte er im
Halbfinale und untermauerte damit seine Titel-Chancen für das Finale.
Nun wurde es für das Kanuslalom-Team aus Baden-Württemberg interessant.
Trainer Frank Schweikert aufs äußerste angespannt, alle anderen Sportler
sowie Landesfachwartin Ulrike Zimmermann (WSC Rheinsheim) ebenso nervös,
drückten die Daumen für das Finale für Fabian und Johannes. Fabian
Schweikert verbesserte seine Fahrtzeit nochmals deutlich, eng lagen die
Fahrer mit den Zeiten zusammen, schließlich war es klar: Fabian
Schweikert – Deutscher Junioren-Vizemeister 2009. Er hatte sich nur dem
Junioren-Nationalmannschaftsfahrer Tobias Kargl (Rosenheim) geschlagen
geben müssen.
Was
für eine tolle Leistung. Johannes Dinkelaker startete, paddelte die
schnellste Fahrzeit und nur eine Torstabberührung brachte nachher die
Entscheidung: Johannes Dinkelaker – Deutscher Jugend-Vizemeister 2009.
Ein unglaubliches Finale. Gleichzeitig stieg Johannes mit seiner
Leistung in die A-Rangliste auf und startet wie sein Vereinskollege
Fabian am kommenden Wochenende beim A-Ranglisten Wettkampf auf der Ötz
(AT). Glückwunsch an Fabian Schweikert und Johannes Dinkelaker.
Tine
Richter
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