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Stefan Holtz ist "heiß" auf die Qualifikation/font>
Alle Jahre wieder!
Dieser Spruch gilt auch für die Spitzensportler im Kanurennsport.
Denn auf den Lorbeeren des vergangenen Jahres darf sich im Deutschen Kanuverband niemand ausruhen. Im April (10.-11.)
und Mai (01.-02.) finden die alljährlichen Qualifikationswettkämpfe für die Nationalmannschaft statt.
Einer ist darauf so heiß wie schon lange nicht mehr: Stefan Holtz. Man könnte meinen ein Sportler der gerade bei
einer olympischen Disziplin Weltmeister wurde, kurz darauf die Hiobsbotschaft bekommt, dass die Strecke aus dem
Olympischen Programm gestrichen wurde müsste frustriert sein - weit gefehlt! "Holtzi" sprüht vor
Angriffslust.
"Er hat selten so konsequent und zielorientiert trainiert wie in diesem Winter,
er konnte alle Trainingslager bisher in den vollen Umfängen durch trainieren", bringt es sein Trainer
Detlef Hofmann auf den Punkt. Dem einstigen Sprintliebhaber scheinen auch die langen Ausdauereinheiten keinen S
chrecken mehr einzujagen. Sein Ziel sind die Olympischen Spiele 2012 in London. Die Tatsache, dass die 500 Meter im
Zweiercanadier aus dem Programm gestrichen wurden, stacheln ihn und sein Partner Robert Nuck eher noch mehr an.
Beide sind sehr zuversichtlich und es ist ihnen nicht Bange sich den Weltmeistern aus den eigenen Reihen
(Wylenszek/ Leue) über 1.000 Meter zu stellen.
In Sabaudia (Italien), beim abschließenden Canadier-Trainingslager des DKV, haben sich die beiden zum ersten Mal in
diesem Jahr in den Zweier gekniet. Bisher waren es nur lange Ausdauereinheiten, "damit wir uns wieder aneinander
gewöhnen“ so Holtz, der sich nach eigenen Angaben aber „tierisch drauf freut, wenn es endlich darum geht schnell zu
sein."
Dafür muss er sich noch ein bisschen gedulden, zumindest was das Mannschaftsboot angeht. Denn wie jedes Jahr zählt
beim Deutschen Kanuverband erst die Einzelleistung, erst danach werden die Mannschaftsboote nominiert.
Martina Amrein
22.03.2010
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