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Baden-Württemberg siegt bei 4 Motoren für Europa
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Am 03./04.10.09 führte der Weg für
die Baden-Württembergischen Kanuten nach Bourg St. Maurice in
die Region Rhône-Alpes, Frankreich. Dort fand der
Ländervergleichskampf „4 Motoren für Europa“ statt, eine
Initiative der europäischen Länder Frankreich, Italien, Spanien
und Deutschland. Ziel des alljährlichen Zusammentreffens ist es,
den sportlichen Austausch zwischen Jugendlichen zu fördern. Das
Land Baden-Württemberg unterstützt dies mit finanziellen
Mitteln.
Insgesamt waren aus
Baden-Württemberg 31 Sportler und Betreuer angereist, darunter
11 Wildwasserslalomfahrer und 20 Flachwasserrennbootfahrer. Für
die Slalomspezialisten stellt die Wildwasserstrecke in Bourg St.
Maurice eine besondere Herausforderung dar, ist sie doch eine
der schwersten und anspruchsvollsten Strecken in Europa. Ideal
gelegen war auch der Austragungsort für die Rennsportler: direkt
auf dem Stausee oberhalb der Wildwasserstrecke. Bereits am
Freitag früh reisten die Slalomfahrer an, um sich mit der
Strömung auf der Wildwasserstrecke vertraut zu machen.
Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen empfingen
die Athleten im Tal der Isère, was das Training auf dem
eiskalten Gletscherwasser angenehm machte.
Gegen Abend sank der Pegel, sodass
auch die jungen Nachwuchsfahrer Vivien Schmitt im Kajak Einer (WSC
Ketsch), Ole Riexinger im Kajak Einer (KC Bietigheim), sowie
Dennis Viesel und Moritz Hottong im Canadier Zweier (beide KCE
Waldkirch)die Slalomstrecke erfolgreich meistern konnten. Für
die Routiniers aus Waldkirch Johannes Dinkelaker, Vize-Deutscher
Meister der Jugendfahrer und Fabian Schweikert, ebenfalls
Vize-Deutscher Meister der Junioren war der Ritt auf dem wilden
Wasser der Isère auch bei einem satten Pegel von 40 m3
kein |


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Problem. Auch die Ketscher Kanuten Sebastian Alt (K1 Jugend) und Clemens
Goicoechea (C1 Junioren) zeigten, dass sie mit dem schweren Wasser zu
recht kamen. Landestrainer Frank Schweikert (KCEW) und Verbandstrainerin
Christine Richter (WSCK) zeigten sich nach der Vorbereitung zufrieden
mit den Sportlern. Am Abend trafen sich alle Sportler und Betreuer zum
Begrüßungsempfang an der Wettkampfstrecke. Danach gab es in der
Sportlerherberge, die für die Nationen als Unterkunft diente, Abendessen
und abschließend die Vorbesprechung der Wettkämpfe für den nächsten Tag.
Die Sportler aus Rhône-Alpes, der Lombardei, der Region Katalonien und
aus Baden-Württemberg lieferten sich spannende Wettkämpfe. Beeindruckend
waren die Leistungen der Italiener beim Rennsport, die Franzosen
trumpften im Slalombereich auf. Es siegte das Team aus
Baden-Württemberg, das sowohl im Wildwasser als auch im Flachwasser den
zweiten Platz errang, aufgrund der Punkteverteilung jedoch insgesamt in
Führung ging. Nach Essen und Siegerehrung am Abend durften alle
Teilnehmer bei Disco-Musik feiern, klar zeigten hier die Südländer ihr
Temperament. Am Abreisetag war für alle Teilnehmer der Veranstaltung „4
Motoren für Europa“ eine gemeinsame Raftingtour auf der Isère geplant.
Surfen in den Wellen, Sprung von Felsen und Brücken ins kalte Wasser und
Picknick in der Sonne machten den Abschied für die Sportler nicht
leicht. Spät abends erreichte das Team Baden-Württemberg Deutschland.
Gemeinsam zeigten sich Rennsportler und Slalomfahrer sehr zufrieden mit
dem erreichten ersten Platz im Nationenvergleich.
Tine
Richter
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