Ausbildung

 

Übungsleiter Aus- und Fortbildung am Vorderrhein

 

Auch in diesem Jahr fand die alljährliche Übungsleiter Aus- und Fortbildung in Graubünden / Schweiz statt. Neun Teilnehmer, unter Ihnen der Organisator Daniel Hauser, trafen sich am 22.08.09 um 12.00 Uhr am Campingplatz Carrera. Nach dem Zeltaufbau, einem ausgewogenen Frühstück und der Begrüßungsrunde, fingen einige Teilnehmer an, mithilfe einer Landkarte und einem Flussführer die Paddelstrecke für den Samstag auszuwählen. Der Glenner kam in die engere Auswahl. Um eine endgültige Entscheidung treffen zu können, fuhren drei Teilnehmer zum ausgewählten Fluss um den Wasserstand und somit auch die Schwierigkeitsstufe abzuschätzen. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes wurde der Glenner in WW 3 eingestuft und entschieden, dass dieser Fluss heute befahren wird.

 

Nach der Fahrt zum Einstieg, dem Abladen der Boote und dem Umziehen zeigte Daniel verschiedene Handzeichen, wie z.B. „Stop“, „Ins nächste Kehrwasser“ und „Gas geben“! Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe mit insgesamt vier Personen übernahm Daniel, die zweite Gruppe war unter dem Kommando von Übungsleiter Thomas Federmann (In Paddlerkreisen als „Schnick“ bekannt). Nach dem Aufwärmen wurden die Boote an den Einstieg getragen. Daniels Gruppe machte den Anfang und paddelte voraus, gefolgt von Schnick und seiner Gruppe. Es gab keine Probleme, außer 3-mal eine Schwimmerin, der man mithilfe der gut organisierten Gruppen sehr schnell helfen konnte. Vor den schwierigen Stellen gaben die Übungsleiter das Zeichen, das nächste Kehrwasser anzufahren und auszusteigen. Die Stelle wurde analysiert und besprochen. Nachdem klar war, wie diese zu befahren ist, setzten alle Teilnehmer ein, die diese Passage fahren wollten. Die anderen umtrugen diese. Eine Stelle wurde von allen Teilnehmern umtragen, wobei   alle   sich   gegenseitig   halfen.  Man

 

 

 

bildete eine Kette, bei der die Boote und die Paddel über die großen Steine weitergegeben wurden. Gegen 19.30 Uhr sind beide Gruppen an ihrem Tagesziel angekommen. Ein weiteres Mal wurde eine Kette gebildet und das Material vom Wasser auf den Weg weitergegeben. Nach dem Umziehen und dem Boote laden ging es auf den Campingplatz, um nach einer tollen Leistung aller Teilnehmer etwas Warmes zu essen. Bevor man sich zur Nachtruhe begab, wurde der nächste Tag besprochen. Daniel entschied, dass die Gruppe sich morgen um 10.00 Uhr traf, um den Campingplatz in Richtung Vorderrhein zu verlassen.

 

Nach einer Nacht in den Zelten war allen regelrecht die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben. Es wurde reichlich gefrühstückt, die nicht ganz trockene Paddelkleidung abgehängt und die Zelte abgebaut. Um 09.50 Uhr standen alle bereit vor den Autos, um endlich an den Fluss fahren zu können. Es wurde der Vorderrhein zwischen Illanz und Versam befahren, wobei ein Teil der Gruppe weiter bis Reichenau fuhr. Der Vorderrhein war aufgrund des Wasserstandes in WW 2-3 einzustufen. Da der Fluss breit genug für alle acht Boote war (unter ihnen ein Doppeltopo) wurde auf eine Gruppeneinteilung verzichtet. Einer nach dem anderen setzte ein und dann ging die Fahrt schon los. Die Strecke war wuchtiger als der Glenner, jedoch nicht so verblockt. Beim Schwarzen Loch hielt die Gruppe kurz an, um sich den Flussabschnitt anzuschauen, da sich dieser schwer verändert hat. Es war eine anspruchsvolle Strecke, welche von allen Teilnehmern sehr gut gemeistert wurde. An einigen Playspots wurde fleißig gespielt. Schwimmer gab es an diesem Tag keine, dafür haben alle Teilnehmer die wunderschöne Landschaft genossen, bevor es wieder nach Hause ging.

 

Nico Henkenhaf

 

 

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